Ein Theaterabend mit Barbara Kratz am 24.3.18, Beginn 19:00 Uhr

Sie ist eine ungewöhnliche, eine tüchtige und bemerkenswerte Frau, diese Katharina von Bora: entlaufene Nonne, Eheweib des Reformators Martin Luther zu Wittenberg, Mutter und Ersatzmutter vieler Kinder, Pensionswirtin, Köchin, Medizinfrau, Säumärktin, Bäuerin, Gärtnerin, Bierbrauerin und vieles mehr.

Die Einnahmen des „Schwarzen Klosters“, des Hausstandes der Familie Luther, sicherte sie unter anderem durch die Burse, das Beherbergen und Beköstigen der Studiosi und der Professoren der Wittenberger Universität.

Täglich saßen da etwa 50 Menschen zu Tische, oft wesentlich mehr. Denn ihr Mann lud auch manchen armen Schlucker, Freunde und unbegüterte Verwandte ein, und das kostenlos.

Gekocht wurde in der schwarzen Küche über offenem Feuer. Eigenes Feld und eigener Garten lieferten Getreide, Gemüse, Bohnen, allerlei Kräuter, Rüben, Obst und Beeren. Die Viehwirtschaft bestand aus Kühen, Schweinen, Geflügel, Ziegen, Pferden. Getrunken wurde wegen der Unreinheit nicht Wasser, sondern Schwachbier und Wein.

Vortragsreihe „Gedanken zur Zeit“
Sigrid Liebig: Usbekistan - ein Reisebericht -
Mittwoch, 07. März 2018, 19:00 Uhr
im Kompetenz-Centrum der Volksbank, Lilienthal, Hauptstraße 77


Die Bürgerstiftung Lilienthal greift mit dieser Veranstaltungsreihe wichtige Themen der Zeit auf und will mit dem jeweiligen Impulsreferat weiterführende Diskussionen anstoßen.
Anknüpfend an den Bericht über ihre Reise in den Iran wird Sigrid Liebig diesmal über ihre Reise durch Usbekistan berichten. Usbekistan, bis 1991 ein Teil der Sowjetunion und die erste Republik, die sich aus dem Verbund löste, hat seitdem eine erstaunlich positive Entwicklung genommen. Da Usbekistan untrennbar mit dem Begriff Seidenstraße verbunden ist, werden die alten Oasenstädte Samarqand, Buchara und Chiva gern bereist. Sie gehören zum Weltkulturerbe, und ihre Moscheen, Minarette und Mausoleen sind sehenswert. Hier war es Timur oder Tamerlan, der im Mittelalter sein Reich bis Persien und Nordindien ausdehnte und einen Austausch von Baumeistern, Künstlern und Wissenschaftlern förderte.
Im Anschluss an den Vortrag ist ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussion.

Die Bürgerstiftung Lilienthal lädt alle Interessierten herzlich ein.
Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.


Anstatt eines Honorars bittet die Referentin um eine Spende für KaLis Werkstatt der Bürgerstiftung

 

Vortragsreihe „Gedanken zur Zeit“

Sigrid Liebig

spricht zum Thema 'Iran' - ein Reisebericht -

Mittwoch, 14. Februar 2018, 19:00 Uhr

im Kompetenz-Centrum der Volksbank, Lilienthal, Hauptstraße 77

Die Bürgerstiftung Lilienthal greift mit dieser Veranstaltungsreihe wichtige Themen der Zeit auf und will mit dem jeweiligen Impulsreferat weiterführende Diskussionen anstoßen.

Der Iran, einstmals in der Antike das Weltreich der Perser, heute eines der 20 bevölkerungsreichsten und größten Staaten der Erde, nimmt seit Jahren eine führende politische Rolle im Vorderen Orient ein. - Sigrid Liebig spannt einen weiten Bogen von der Geschichte des alten Perserreiches bis in die Gegenwart des heutigen Iran. Die Reise in den Iran führt von Persepolis, der Repräsentationshauptstadt im Weltreich des Darius, über Shiraz, der Stadt der Gärten und der Dichter, weiter über die Wüstenstadt Yazd und Isfahan in die Hauptstadt Teheran. Anhand ihrer Fotos und einem Abriss der über 2500 jährigen Geschichte des persischen Reiches gibt Sigrid Liebig einen Einblick in diese Hochkultur, betrachtet aber auch das heutige Leben im Iran.

Im Anschluss an den Vortrag ist ausreichend Gelegenheit für Fragen und Diskussion.

Die Bürgerstiftung Lilienthal lädt alle Interessierten herzlich ein.

Wir würden uns sehr freuen, Sie an diesem Abend begrüßen zu dürfen.

Anstatt eines Honorars bittet die Referentin um eine Spende für KaLis Werkstatt der Bürgerstiftung

 

Freitag, 19. Januar, 19:00 Uhr Neujahrsempfang im Conrad-Naber-Haus.
Wir bitten um Anmeldung!

 

 

Freitag, 5. Januar , 11:00 Uhr Einweihung der Bronze-Skulptur des Künstlerpaares
Filipschack im Garten des Conrad-Naber-Hauses